Messestadt · Bigband-Jazz aus Grafing zu Gast

Messestadt · Die famose Bigband aus Grafing (deshalb »G« im Namen) sind ein echtes Muss-man-gesehen-haben. In der vergangenen Saison bescherten die Swinging G’s der Kultur-Etage einen wirklich denkwürdigen Abend.

Mit Spielfreude und Verve spielen sich 16 Musiker durch ein Riesenrepertoire aus Blues, Funk, Latin und natürlich Swing. Dabei werden sie angeführt von der so energischen wie temperamentvollen Bandleaderin Anja Bernhard. Die greift gelegentlich selbst zur Trompete oder schmeißt sich zwischendurch vor lauter Überschwang weg. Der Legende nach entstanden die Swinging G’s bei einem Probenwochenende der Klangkörper des Grafinger Gymnasiums.

Weil der Musiklehrer lieber mehr mit dem klassischen Orchester proben wollte und lieh sich Anja Bernhard eben mal die die Schul-Bigband aus. Der Rest ist Geschichte. Wer einen unverschämt gute, unverschämt swingende Band mit fettem handgemachtem Live-Sound liebt oder einfach nur sehen will, wieviele Musiker auf die Bühne der Kultur-Etage Messestadt (Erika-Cremer-Straße 8) Platz haben, kommt am Freitag, 15. Juni hoch in den dritten Stock. Beginn ist 20 Uhr. Der Eintritt von 12 Euro, ermäßigt 8 Euro ist jeden Cent wert.

(Münchner Wochenanzeiger, 13.06.2018)

Eine Stadt voller Musik

[…]Routiniert spielen die in schwarz gekleideten Musiker ihre Nummern und heizen dem zahlreich erschienen Publikum im Hof hinter dem „Käse Ober“ ein. Ray Charles scheint es der Band dieses Mal besonders angetan zu haben, eine Tatsache, die das Publikum mit sehnsüchtigem Stöhnen der Damen bei „Can’t stop loving you“ und bei dem Klassiker „Hit the road Jack“ mit begeisterten Rufen quittiert. In den späteren Abendstunden erstrahlt der Hof in einem Farbenmeer, das passend zum Takt die Songs begleitet. Musik, die zum Tanzen und Mitwippen einlädt.[…]  (Amelie Hörger,Süddeutsche Zeitung, 10.Juni.2018)

“ … präsentiert die bekannte und gefragte Big-Band „Swinging G’s“ unter der temperamentvollen Leitung von Anja Bernhard ihre herausragende Musikalität. Die Band hat bereits ein professionelles Format erreicht und begeistert das Publikum mit einem rasanten Auftakt und tollem Rhythmus. Die Leidenschaft für die Musik und die Liebe zum Big Band Sound hat die Gruppe zu dem werden lassen, was sie heute ist: eine homogene Band, die Band-Klassiker von Count Basie, Duke Ellington, Glenn Miller und Benny Goodman perfekt präsentiert. Als Höhepunkte des Konzertes präsentieren die Swinging G’s den aktuellen James- Bond-Song und als Abschluss Glenn Millers „In the Mood“. Tosender Applaus des Publikums für die „Swinging G’s“ und für den ganzen schönen Abend.“ (Otto Hartl, Münchner Merkur, November 2015)



“ … der erfrischend fetzige Sound der „SwingingG’s“ unter Leitung ihrer Dirigentin Anja Bernhard. Bernhard ist der Motor der Truppe, modelliert mit den Armen nicht nur die Einsätze der verschiedenen Gruppen, sondern auch deren Sound. Im Takt des jeweiligen Stücks vor der Band auf- und abgehend, bringt sie die 18 Musiker dazu, Lust an der eigenen musi-
kalischen Bewegung zu empfinden. Die Band hat sich unter ihrem präzisen Dirigat spürbar entwickelt, ist zu einer das Publikum enthusiasmierenden Big Band gewachsen, in der auch die eine oder andere Improvisation Platz hat. So sind auch ihre eigenen solistischen Beiträge auf dem Flügelhorn technisch gewachsen, so unter anderem in einem verführerischen südameri-
kanischen Arrangement von Victor Lopez. Das Repertoire ist klassischer Jazz (BennyGoodman’s „Sing Sing Sing“, unverwüstliches Thema von Louis Prima, oder „When the Saints go marching in“). Mehrere Titel von Glenn Miller ließen allerdings die für seinen Sound typische Klarinettenstimme vermissen. Sie war, wie es hieß, „in anderen Umständen“ und daher an diesem Abend nicht präsent. Ein Höhepunkt war der Auftritt des Baritonsaxofonisten Moritz Fischer, der den Lieblingssong von Sammy Davis jr., „Mr. Bojangles“, als Erinnerung an den größten Stepptänzer aller Zeiten gesanglich, wenn auch nicht steppend, zum Besten gab. Den Stepper verkörperte ein Movimentostar, der mit weißen Kugeln virtuos jonglierend die Tanzschritte nachvollzog. Das Publikum entließ die Band erst nach zwei Zugaben …“ (Claus Regnault, Süddeutsche Zeitung, 25.11.2015)

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